WLAN - Empfang optimieren und Funkreichweite erweitern

Wer drahtlos mit seinem PC oder Notebook ins Internet möchte, sollte einige grundlegende Dinge beachten. Immer wieder klagen Kunden über eine zu schlechte Verbindung oder sogar über Verbindungsabbrüche.

WLAN erfordert im Idealfall eine "Sichtverbindung" zwischen Router (Access Point) und PC oder Notebook. Den Router im, unter oder hinterm Schrank zu "verstecken" ist nicht gerade hilfreich. Je mehr Hindernisse (Stahlbetondecken, feuchte Wände, Rigipsplatten) oder Störquellen (z.B. eine eingeschaltete Microwelle) sich dazwischen befinden, desto schlechter ist der Empfang.

Es ist zudem von Vorteil, wenn Router und WLAN-Adapter über den selben WLAN-Standard verfügen. Bei Routern mit einer (oder mehrerer) Stabantenne(n) sollte(n) diese so ausgerichtet sein, dass das Funksignal auch in die richtige Richtung sendet. Steht die Antenne nach oben, so wird das Funksignal vorzugsweise in der gesamten Ebene verteilt (omnidirekt). Sind aber der PC oder das Notebook auf mehreren Etagen verteilt (z.B. im Einfamilienhaus), so sollte man die Antenne entweder waagerecht oder im 45 Grad Winkel positionieren. Neue Router verfügen bereits über den besseren WLAN-N-Standard (802.11n). Hier sind mehrere Antennen direkt im Router verbaut (MIMO-Technology) und ermöglichen eine max. Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s.

Eine weitere Störquelle könnte der Nachbar sein. Schauen Sie, auf welchen Kanal sein WLAN-Netz funkt. Benutzt er den selben Kanal, dann ändern Sie die Einstellungen entsprechend und wählen einen anderen Kanal (4 Kanäle höher oder niedriger). Moderne Router passen den Kanal inzwischen automatisch an. Funkt der Nachbar auf Kanal 6, dann wählen Sie Kanal 2 oder 10.

Vermeiden Sie Bluetooth-Geräte (Handys, Headsets) und Funkmäuse / Funktastaturen im unmittelbaren Bereich des Access-Point (Router).

Wer seine SSID (Netzwerkname) versteckt, muss ebenfalls mit Schwierigkeiten rechnen. Der Netzwerkname wird dann zwar nicht mehr in der Netzwerkübersicht angezeigt, aber Freeware-Tools finden das Netzwerk trotzdem und sind daher eher ein netter Versuch, unentdeckt zu bleiben.

Sollten alle Versuche scheitern und der Empfang immer noch zu schwach sein, dann kann man die Funkreichweite mittels Repeater oder zweiten Router (der als Repeater fungiert) erhöhen.

Eine Alternative zum WLAN wäre die Vernetzung per Powerlan-Adapter. Dazu wird ein Powerlan-Adapter in unmittelbarer Nähe des Routers in eine Wandsteckdose gesteckt und der Powerlan-Adapter wird mittels Netzwerkkabel mit dem Router verbunden. Befindet sich nun der PC oder das Notebook im 1. oder 2.Stock, so wird dort ebenfalls ein Powerlan-Adapter in eine Wandsteckdose (keine Mehrfachsteckdose!) gesteckt und dieser dann ebenfalls per Netzwerkkabel mit dem PC oder Notebbok verbunden. Die DSL-Leitung wird also über die Stromleitung realisiert.

Diese Art der Vernetzung funktioniert in Mietwohnungen genauso gut wie in Einfamilienhäusern, da der Stromzähler als "Begrenzung" funktioniert. Das bedeutet, in einem Hochhaus bleibt die DSL-Leitung innerhalb der Wohnung.

 

Kurz zusammengefaßt (Checkliste)

  • Ist die Firmware des Routers aktuell?
  • Funkt noch jemand auf den selben Kanal?
  • Ist die Antenne richtig ausgerichtet? (bei älteren Routern)
  • Befinden sich WLAN-Killer wie die Microwelle, Bluetooth-Geräte und Funkmaus-/Tastatur in unmittelbarer Nähe des Routers?
  • Ist die SSID (Netzwerkname) evtl. versteckt?
  • Sind feuchte Wände (insbesondere Rigipsplatten) im Funkbereich?
  • Unterstützen alle WLAN-Geräte den selben WLAN-Standard (802.11g oder 802.11n)?

 

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Zuletzt aktualisiert: 26.08.2016

 

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