Datenrettung vom alten WIN 3.11-System

Datenrettung vom alten WIN 3.11-System Von einem älteren HIGHSCREEN Notebook (1988) sollten die Daten (Unterlagen einer Patentanmeldung) gesichert werden, da sich "Windows für Workgroups" (WIN 3.11) nicht mehr starten ließ.

Ein CD-Laufwerk oder LAN bzw. WLAN-Anschluss war damals noch nicht eingebaut.

Also musste die Festplatte komplett ausgebaut werden und mittels IDE-Adapter über einen anderen PC eingelesen werden.

Die Festplatte war noch voll intakt und so konnten nicht nur die benötigten Dateien sondern das gesamte System gesichert werden mit "True Image".

 

Win 3.11 zum Leben erwecken

Dateimanager unter WIN 3.11 Nachdem das Notebook anschließend mehrere Stunden mit Strom versorgt wurde, startete das System nach dem Einbau der Festplatte auch wieder.

Der Akku hatte sich inzwischen wieder aufgeladen ... und das nach all den Jahren!

Im BIOS musste man nur das Datum und die Uhrzeit korrigieren und letztendlich startete "Windows für Workgroups" wieder wie gewünscht.

Der Kunde bekam so seine Daten auf CD gebrannt und konnte trotzdem noch mit dem alten System arbeiten.

 

Interessantes

Die Festplatte hatte eine Größe von insgesamt 754 MB!
124 MB waren von MS DOS, Windows 3.11, dem Officepaket, weitere kleiner Programme und den eigenen Dateien belegt.

Aus heutiger Sicht kann man sich kaum vorstellen, dass das Notebook keinen LAN-Anschluss hatte. Man kommunizierte damals bestenfalls mit einem Analogmodem und war per BTX (Bildschirmtext) unterwegs.

Abgerechnet wurde im Minutentakt. Flatrates gab es ja damals noch nicht und DSL war "Zukunftsmusik". ISDN mit Kanalbündelung war das "Höchste der Gefühle". Hier zahlte man dann auch entsprechend doppelt, wenn man die Kanalbündelung nutzte.

Beitrag erstellt am 25.03.2014

 

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